Durchblick trotz Nullsicht


Am Freitag stand der Dienst für Atemschutzgeräteträger auf dem Plan. Die Themen des Abend waren die Türöffnung und das Durchsuchen eines Raumes. Zu Beginn des Dienstes haben wir uns mit der Öffnung von Türen, die nach innen aufgehen, beschäftigt. Bei solchen Türen nutzt man eine Bandschlinge und meist ein Schlag- oder Brechwerkzeug um sie aufzustoßen und zuzuziehen.So wird vermieden, dass der Feuerwehrmann in den heißen Raum eintreten muss. Der zweite Mann im Trupp hat so die Möglichkeit mit gezielten Wasserstößen den Raum zu kühlen. Abschließend haben wir nochmal einen Raum nach einer vermissten Person durchsucht. In dem Zusammenhang ging es vor allem um die Rechts- oder Linkshandregel. Unter Nullsicht muss sich ein Atemschutztrupp entscheiden, nach welcher Regel er vorgeht. Ist eine Regel einmal gewählt, darf von ihr nicht mehr abgewichen werden. Das bedeutet, dass man sich zum Beispiel bei einer Linkshandregel mit der linken Hand an der linken Wand orientiert. So wird gewährleistet, dass keine toten Winkel im Raum oder Flur entstehen und alles komplett abgesucht wird. Natürlich ging es auch um die klare Kommunikation im Trupp und mit dem Gruppenführer, um eventuelle Missverständnisse im Einsatzfall zu vermeiden.


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